Das Beispiel Basel zeigt: Preiswerte Wohnungen kommen uns alle teuer zu stehen
Mit einer neuen Regulierung wollte Basel-Stadt Mieterinnen und Mieter vor Preiserhöhungen schützen. In einem Beitrag im Schweizer Monat nimmt Dr. Marco Salvi, Senior Fellow bei Avenir Suisse, die im Mai 2022 eingeführte Wohnschutzverordnung unter die Lupe – und kommt zu ernüchternden Ergebnissen:
- Das Angebot schrumpft: Neubauten werden sistiert, Modernisierungen aufgeschoben.
- Die Allokation verschlechtert sich: Bestandesmieterinnen und -mieter bleiben in alten Wohnungen sitzen, während Junge und Mobile kaum mehr Chancen auf eine Wohnung haben.
- Die Such- und Vermeidungskosten steigen: Wartelisten, zweifelhafte Ablösezahlungen und stundenlange Recherchen auf Portalen fressen den vermeintlichen Vorteil der «bezahlbaren» Wohnungen weiter auf.
Sein Fazit: Die sozialen Kosten übersteigen den Nutzen solcher Massnahmen deutlich. Was als Schutz gedacht war, erweist sich als Bumerang – der Schutz wird zur Last.


