Wohnungsknappheit: Viel Aktivität, noch keine Entspannung
Die Lage auf dem Schweizer Wohnungsmarkt verschärft sich weiter. Das zeigt die zweite Umfrage des Bundesamts für Wohnungswesen zur Umsetzung des Aktionsplans Wohnungsknappheit. 76 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Nachfrage das Wohnungsangebot übersteigt. 47 Prozent beurteilen die Situation als schlechter als im Vorjahr – niemand stellt eine Verbesserung fest.
Gleichzeitig sind 88 Prozent der 35 Massnahmen des Aktionsplans in Umsetzung oder bereits abgeschlossen. Das klingt zunächst erfreulich. Doch begonnene Massnahmen sind noch keine zusätzlichen Wohnungen. Ihre Wirkung wird erst langfristig sichtbar, während die Knappheit bereits heute die Lebensqualität, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zunehmend auch das Funktionieren des Arbeitsmarkts beeinträchtigt.
Der Bericht macht zudem deutlich, wie unterschiedlich die Lösungsansätze sind: Während die einen stärkere Regulierung und mehr Mieterschutz fordern, setzen andere auf bessere Rahmenbedingungen für mehr Bautätigkeit. Für Fürschi Züri ist klar: Dauerhaft preiswerter Wohnraum setzt ein ausreichendes Angebot voraus.
Dafür braucht es eine qualitätsvolle Innenentwicklung, eine bessere Nutzung vorhandener Potenziale, schnellere und verlässlichere Verfahren sowie einfacheres und günstigeres Bauen. Entscheidend ist nicht, wie viele Massnahmen begonnen wurden, sondern welche tatsächlich zusätzlichen Wohnraum ermöglichen. Dafür setzt sich Fürschi Züri ein – faktenbasiert, lösungsorientiert und im Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.


