Wohnungsmärkte im Vergleich: Zürich funktioniert besser als streng regulierte Regionen
Die heute vorgestellte Studie «Wohnraumdynamik in Zürich und der Schweiz», erarbeitet vom Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag von Fürschi Züri, einer Initiative der Zürcher Handelskammer, liefert erstmals eine umfassende, faktenbasierte Analyse, wie sich die Bevölkerung innerhalb von vier grossen Ballungsräumen und ihren Agglomerationen, Gemeinden und Quartieren entwickelt, wie passend der Wohnraum verteilt ist, welche Auswirkungen Neubauten auf bestehende Quartiere haben und wo von Leerkündigungen Betroffene eine neue Wohnung finden.
Die zentralen Ergebnisse lauten:
Studienautor Michael Hermann unterstreicht:
Die Daten zeigen: In Genf ist nicht nur die Verteilung des Wohnraums ein Problem, sondern vor allem der Mangel an passenden Wohnungen. Die hausgemachte Knappheit führt dazu, dass Familien in zu kleinen Wohnungen verharren.
Raphaël Tschanz, Direktor der Zürcher Handelskammer, zieht folgenden Schluss:
Mehr Regulierung löst das Wohnproblem nicht – sie verschärft es. Die Datenanalyse zeigt: Wo der Wohnschutz am stärksten ist, wird die Suche nach einer passenden Wohnung viel schwieriger.
Fürschi Züri setzt sich dafür ein, dass Zürich auch in Zukunft ein starker Wirtschafts- und Lebensraum bleibt. Damit Wohnen in Zürich preiswert und qualitativ hochwertig bleibt, braucht es eine bedarfsgerechte Entwicklung von Siedlungsgebieten und deutlich höhere Bautätigkeit. Dieses Ziel erfordert schlanke Planungsverfahren und kurze Bewilligungsfristen.
Für Rückfragen:
- Michael Hermann, Geschäftsführer Sotomo, michael.hermann@sotomo.ch, 044 515 91 21
- Raphaël Tschanz, Direktor Zürcher Handelskammer, raphael.tschanz@zhk.ch, 076 507 09 95


